Der ultimative Guide für das perfekte Product Design-Portfolio

Der ultimative Guide für das perfekte Product Design-Portfolio

Egal ob Grafikdesign, UI/UX Design oder Freelancer - ein gutes Product Design-Portfolio ist ein absolutes Muss! Ein einzigartiger und cleaner Look ist entscheidend, wenn Du deinen Traumjob bekommen möchtest.

Ein Design-Portfolio ist der Lebenslauf eines Product Designers. Damit erzählst Du die Geschichte hinter deinen bisherigen Arbeiten und zeigst, wie Du persönlich über Design denkst. Aber: Nicht alle Portfolios sind gut. Viele scheitern, weil sie keine Vielfalt zeigen, überladen sind oder nur wenig über dich und deine Arbeit aussagen. Wie genau erstellt man also ein gutes Product Design-Portfolio? Hier ist unser ultimativer Guide.

Inhalt

  1. Was ist ein Product Design-Portfolio?
  2. Was ist das Hauptziel eines erstklassigen Product Design-Portfolios?
  3. Beste Struktur für dein Product Design-Portfolio
  4. Was gehört in ein Product Design-Portfolio?
  5. Was macht ein gutes Product Design-Portfolio aus?
  6. Tools für die besten Product Design-Portfolios
  7. Don'ts bei Product Design-Portfolios
  8. Fazit

Was ist ein Product Design-Portfolio?

🎨
Ein Portfolio ist eine Auswahl deiner besten Product Design-Arbeiten (in digitaler oder physischer Form).

Product Design-Portfolios sind deine Chance, potenziellen Kunden und künftigen Arbeitgebern deine Fähigkeiten, Erfahrung und individuellen Stil präsentieren. Ohne ein Portfolio kommt man in der heutigen Design-Welt nicht weit. Darin sammelst Du deine Erfahrungen visuell und siehst auch selbst deine Fortschritte. Ein gut gestaltetes Portfolio hilft außerdem, sich mit anderen Designern zu connecten und als Freelancer Arbeiten schneller und einfacher zu verkaufen.

Wir haben unsere erfahrenen Product Designer bei MVST gefragt, was ein gutes Portfolio ausmacht und wie man sich am besten von der Konkurrenz abheben kann.

Aber zunächst: Was ist kein Portfolio?

Ein Portfolio ist kein Archiv aller durchgeführten Aufträge. Nimm stattdessen nur 3-5 Projekte auf, die deine beste Arbeit zeigen und zu den Anforderungen und dem Stil des Kunden passen.

Das Portfolio sollte sich mehr auf die Qualität der Arbeit als auf die Quantität stützen. Dadurch wird der Fokus auf deinen professionellen Stil gelegt. Es sollte zeigen, was dich einzigartig macht und - was noch wichtiger ist - auf welche Art und Weise Du vielfältige Designs gestaltest. Verwende 3Ds, Bilder und Videos, anstatt nur Screenshots deiner Arbeit zu zeigen!

Mehrere Magazinseiten liegen aufgeklappt da, weiße Hintergründe, Textblöcke und Fotos von Pflanzen, einem älteren Mann in Badehose und Möbeln zu sehen.
Photo by Water Journal / Unsplash

Warum brauche ich ein Product Design-Portfolio?

Das ist dein Aushängeschild. Mit einem Portfolio möchtest Du den Betrachter auf den ersten Blick von dir und deinen Skills überzeugen. Ein gut zusammengestelltes Design-Portfolio beweist, wie gut Du Product Design beherrschst. Es ist der ultimative Beweis für deine Erfahrung und dein Verständnis von einzigartigen Projekten. Erwecke deine Kreativität zum Leben und zeige, dass Du mit verschiedenen Stilen und intuitiver Usability arbeiten kannst.

In einem guten Product Design-Portfolio präsentierst Du dich und zeigst, welche Art von Designs Du erstellen kannst und wie lange es dauert, ein Projekt abzuschließen. Darin spiegelt auch wider, wie Du mit Kunden zusammenarbeitest und welches Budget Du für Projekte benötigst.

Was ist das Hauptziel eines erstklassigen Product Design-Portfolios?

Ganz klar: Dir selbst und anderen beweisen, wo deine Stärken liegen! Arbeitgeber haben meist nicht viel Zeit, sich Bewerbungen im Detail anzusehen. Deshalb ist es wichtig, dass sie auf den ersten Blick sehen können, über welche Kenntnisse und Fähigkeiten Du im Bereich Product Design verfügst.

Kunden sehen am liebsten zusammenhängende Drafts, die sie nahtlos übernehmen können. Damit zeigst Du, dass Du immer ein Step weiter denkst und das Design so praktisch und unkompliziert wie möglich gestaltest. Deshalb ist es wichtig, vollständige Products und deren Entstehungsphase anschaulich zu präsentieren.

Zeige deine UI/UX-Design-Skills, deinen Stil und deine Erfahrung - zeige dich selbst!

Mit einem guten Designportfolio können dich potenzielle Arbeitgebern oder Kunden durch deine Arbeit kennenzulernen. Besonders gefragt sind Designer, die kompetent sind, unabhängig arbeiten können und die Verantwortung für mehrere Projekte gleichzeitig übernehmen.


Beste Struktur für ein Product Design-Portfolio

Nachdem Du weißt, was ein Portfolio ist (oder nicht ist) und warum es so wichtig für deine Karriere ist, kommen wir zur Struktur eines Product Design-Portfolios. Damit sich Betrachter sofort in deinem Portfolio auskennen und die Inhalte verstehen, solltest Du es mit Navigationshilfen ausstatten.

Gute Design-Portfolios bauen sich logisch auf, um User intuitiv zu steuern. Ein effektives Website-Design ist einfach und übersichtlich, so dass sich die Betrachter auf deine Arbeit konzentrieren können, nicht auf das Navigationssystem.
Vier Topfpflanzen auf einem weißen Tisch, Frauenhände mit viel Schmuck halten ein schwarzes Samsung Tablet in der Hand, verschiedene Fotos darauf zu sehen, daneben liegen Stift und Brille.
Photo by Brooke Lark / Unsplash

Um Übersicht zu schaffen, solltest du:

  • einzelne Bereiche benennen (z.B. mit farbcodierten Bezeichnungen)
  • einzelne Schritte in Kategorien einteilen
  • deine Products priorisieren und farblich kennzeichnen

Auf diese Weise kann man jeden Aspekt deiner Arbeit schnell überfliegen, ohne Seiten und Bilder überblättern zu müssen.

Der Inhalt von Design-Portfolios

Struktur? Check! Und wie genau präsentiert man Products in einem Portfolio? Ein umfassendes Portfolio sollte das visuelle Design und die erfolgreiche Umsetzung jedes deiner Projekte enthalten. Nutze Templates, Assets, Bilder und Videoclips, die Du produziert hast, um deine Designfähigkeiten zu beweisen.

Dokumentiere, wie Du an das Designprojekt herangegangen bist, indem man Website-Wireframes, Schritt-für-Schritt-Skizzen oder Konzeptzeichnungen zu sehen bekommt.

Stelle deine besten Arbeiten aus früheren und aktuellen Projekten zur Schau! Wenn du dich in den Bereichen UI/Visual/Web/Interaction Design bewerben mächtest, sieht das HR gerne responsive Designs, Mikroanimationen, GIFs oder Video-Walkthroughs.

Was ist mit dem Layout?

Das Layout ist die visuelle Anordnung eines Portfolios. Das Gesamtformat sollte mit den gewählten Projekten und deinem Arbeitsstil übereinstimmen.

Verwende bestenfalls eine Seite pro Projekt für ein eher traditionelles Layout. Zur Abgrenzung der einzelnen Projekte kannst du Abschnittsunterteilungen oder Registerkarten verwenden.

Ein Rasterformat ist auch ideal, wenn Du verschiedene Arten von Inhalten hast, die Du auf strukturierte Weise präsentieren möchtest. Eine weitere Option ist ein lineares dreispaltiges Layout mit Zeilen für jeden Projektnamen und Miniaturbildern darunter.


Was gehört in ein Product Design-Portfolio?

Das grobe Gerüst steht schon Mal. Auf was sollte man bei der Erstellung eines Portfolios noch achten? Ein gutes Portfolio stellt einen Designer und die Product Designs vor, die er liebt. Nimm die Leute digital an die Hand und führe sie durch deinen Designprozess. Dabei stehen UX und Design-Iterationen im Vordergrund. Folge diesen Tipps und schon bald wirst Du den gewünschten Designauftrag erhalten.

Stell dich selbst vor!

Orange Hintergrund, Tablet mit weißem Pen, darauf zu sehen "Hello" in geschwungener Schrift und bunten Akzenten
Photo by Natalie Kinnear / Unsplash

Bevor Du deine besten Arbeiten zeigst, solltest Du dich kurz vorstellen. Darauf wird die HR-Abteilung als Erstes das Augenmerk richten. Bestenfalls sprichst Du kurz von deiner Ausbildung, deinem beruflichen Werdegang, deiner Erfahrung in verschiedenen Bereichen, wie z. B. Branding, Mobile Design, Webdesign, UX/UI-Design, User Tests usw. Dieser Abschnitt sollte auch Links zu beruflichen Social Media Profilen wie Behance, Dribbble oder LinkedIn enthalten.

Eine gute Einleitung in dein Portfolio sollte außerdem enthalten:

  • Referenzen von früheren Arbeitgebern
  • Visuelle Designs, auf die Du dich besonders konzentrierst

Diese könnten z.B. sein:

  • 3D-Modeling
  • Mockups
  • Digitale Products
  • Website Design
  • User-centric und Product Strategy

Beweise, dass Du in der Lage bist, erfolgreich und ausdrucksstark im Bereich UI- und UX-Design zu arbeiten. Zusätzlich kannst du auch über Tools sprechen, mit denen Du bereits gearbeitet hast, z.B. Adobe XD, Figma, Illustrator, Sketch oder Photoshop. Die meisten Arbeitsgeber achten akribisch darauf, ob Du mit den Programmen arbeiten kannst, die im Unternehmen verwendet werden.


Was macht ein gutes Product Design-Portfolio aus?

Wie wir jetzt schon wissen, zeigst Du in einem guten Design-Portfolio deine Fähigkeiten, Erfahrungen und Persönlichkeit. Aber was macht ein Portfolio - abgesehen vom Inhalt - wirklich gut? Jetzt geht es darum, wie genau du deine Arbeiten präsentierst.

Wenn Du an deine 3-5 besten Products denkst, dann beantworte diese Fragen in deinem Portfolio:

  • Hattest Du Hindernisse bei der Gestaltung des Products?
  • Wie hast Du diese Hürden überwunden?
  • Wie sah der Iterationsprozess aus?
  • Was waren die Schlussfolgerungen?
  • Wie genau verlief die Zusammenarbeit mit dem Kunden?

Das ist alles Teil deines Design-Thinking-Prozess. Wenn du den Kunden klar machst, wie das Product zustande kam, können sie auch besser verstehen, wie Du arbeitest.

Arbeitsplatz mit Macbook, Tablet, Maus und Tastatur, Tacker, Stifthalter, das Tablet im Zentrum, auf dem Screen ein Product Design Portfolio Entwurf
Photo by Alvaro Reyes / Unsplash

Dein Designportfolio überzeugt, wenn du erstklassige Products zeigst, die den Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Die Products müssen attraktiv sein und sich nahtlos in die Vision des Unternehmens einfügen. Es geht beim Product Design schließlich darum, Vorgaben der Kunden und deine kreative Vision zu vereinen. Diese Design-Bereiche werden in Portfolios gerne gesehen:

1. UX Design

Das UX-Design-Portfolio enthält Prototypen deines Designs und gibt wertvolle Einblicke in deine Arbeitsweise. Ein gut ausgefeiltes UX-Design-Portfolio zeigt User Flows, Wireframes, Skizzen, Mockups oder andere visuelle Elemente. Es zeigt aber auch, wie Du Erkenntnisse oder Forschungsdaten nutzt, um die Funktion eines Products zu verbessern.

Hier möchtest Du zeigen, dass Du verstehst, wie der User denkt und agiert. Mach das in deinem Portfolio deutlich, indem Du die Flows verständlich und logisch darstellst.

2. UI Design

Hier zeigst Du, welche visuellen Designprinzipien für die Entwicklung eines Products genutzt wurden - und warum. Erkläre, wie deine Color Palette und Schriftarten das Product geformt und gestärkt haben.

Hier zählt das Endergebnis an sich, seine Geschichte und dein dazu passend erstellter Styleguide. Dein UI-Design-Portfolio zeigt bestenfalls an, dass Du alle Kunden gleich behandelst, ihre Bedürfnisse erkennst und individuell verarbeitest.

3. Usability

Die allgemeine Benutzerfreundlichkeit eines Portfolios ist für den Erfolg des Projekts entscheidend. Der Betrachter sollte in der Lage sein, effizient Informationen über die Arbeit zu finden und einfach durch die Website zu scrollen. Achte also auf Einheitlichkeit, Individualität und einen cleanen Look.

4. Selbstdarstellung

Was immer einen guten Eindruck macht: Wenn dein Portfolio eine Geschichte über dich selbst erzählt. Die Informationen sollten für Außenstehende verständlich und nachvollziehbar sein, sodass dir damit zu deinem Traumjob verholfen werden kann.

Dein Portfolio sollte natürlich deine Soft Skills und deine hohe Produktionsfähigkeit zeigen. Dazu gehören die Arbeit an mehreren Projekten, effektive Kommunikation mit Kunden und Selbstvertrauen. Beweise anderen, dass Du Zeit effektiv einteilen und Projekte fristgerecht abschließen kannst. Zusätzlich kommt eine persönliche Note auch immer sehr gut an. Wer ist die Person, die hinter dem Portfolio steckt? Lass es deine künftigen Kunden wissen und mache sie neugierig auf deine Arbeit.

Person zeichnet auf Tablet ein Symbol mit Bergen und einer Straße, neben dem Tablet steht eine Tasse, eine Tastatur und ein Laptop.
Photo by Kelly Sikkema / Unsplash

5. Storytelling

You want that design job? Tell them a story!

Ein gutes Designportfolio sollte in Form einer Case Study gestaltet sein. Erkläre deine Überlegungen, die hinter jedem vorgestellten Projekt stehen. Gib dabei auch an, wie lang oder kurz der Prozess war und wie Du die Entwürfe ausgewählt hast, die in die Bewertung einfließen.

Du bist viel überzeugender und einprägsamer, wenn dich das Publikum durch deine Arbeit kennenlernt, nicht nur durch die Berufsbezeichnung. Lass andere wissen, was dich und deine Arbeit motiviert und beeinflusst hat!

6. Lass das Portfolio für sich sprechen

Visuelle Elemente sind trotzdem das Wichtigste in Portfolios. Sie setzen deine Entwürfe in Bewegung und stehen für Benutzerfreundlichkeit. Nutze hierfür animierte Prototypen oder Skizzen, um Features zu zeigen und zu beschreiben. So sehen Kunden, wie der Flow von verschiedenen Inhalten auf einer Page genau funktioniert.

Prototypen sind eine detailliertere Designvisualisierung bzw. Demoversion, die es Besuchern ermöglicht, mit allen Teilen des Projekts zu interagieren. Sie bieten mehr Informationen als Skizzen oder Wireframes und lassen den Kunden dein Projekt so erleben, als ob er es selbst benutzen würde.

Wenn Du zeigen willst, wie du von deiner Idee bis zum Endprodukt gelangt bist, dann zeige deinen vollständigen Denkprozess und hilf Besuchern, deine Designentscheidungen besser zu verstehen.


Womit kann ich die besten Designportfolios erstellen?

Ok, wenn Du dich jetzt bereit fühlst, direkt loszulegen, fehlt dir eventuell nur noch das richtige Werkzeug. Es gibt jede Menge Tools zu Erstellung eines Product Design-Portfolios. Der effizienteste Weg ist die Verwendung einer Design-Software wie:

  • Adobe Photoshop
  • Adobe InDesign
  • Adobe Illustrator
  • Behance

Viele Designagenturen oder persönliche Websites bieten kostenlose Portfoliovorlagen an, mit denen Designer ihre Arbeiten erstellen können. Je nach gewählter Vorlage können Designer diese auf einem Server installieren und sie als Ausgangspunkt für die Erstellung eines Online-Portfolios in HTML, WordPress usw. verwenden.

Online Portfolio Builder

Praktischerweise gibt es auch Online Portfolio Builder. Diese Tools erleichtern die Erstellung von Portfolios und bieten Designern eine einfache Schnittstelle, um ihre Arbeit immer up to date zu halten und zu verbessern.

Der Hauptvorteil von Online-Portfolio-Builder ist die Zeit- und Kostenersparnis. Du kannst Product Design-Portfolios erstellen, ohne bei jeder Bewerbung von vorne anfangen zu müssen. Die Vorlagen können individuell gestaltet werden und haben von Grund auf schon einen guten Look. Du kannst auch schneller ein paar Assets austauschen. Nachteil: Einige Builder sind nicht up to date oder nicht 100% nach deinen Wünschen konfigurierbar.

Bei einigen Anbietern kannst Du sogar nach Gehalt und speziellen Jobs im Bereich Product Design filtern.
Seiten eines "Print & Branding"-Magazins auf grauem und braunem Hintergrund.
https://redokun.com/blog/indesign-portfolio-templates

Was aber, wenn ich noch keine Berufserfahrung gesammelt habe?

Kein Problem! Das Zauberwort heißt hier: Re-Design. Bestehende Products kannst Du mit deinem persönlichen Stil oder dem Stil des Kunden neu gestalten.

Jeder fängt irgendwo an, also sei kreativ und scheu dich nicht davor, dich auf Designjobs zu bewerben, auch wenn dein Portfolio keine hochglanzpolierte Sammlung eigens erstellter Projekte ist. 

Denke trotzdem daran, dich nicht sofort als Senior Product Designer zu bewerben, sondern erstmal nach Junior Design Jobs oder Praktika zu suchen, wenn dir die entsprechende Erfahrung noch fehlt.


Don'ts bei einem Product Design-Portfolio

Du bist startklar für dein neues Product Design-Portfolio? Bevor Du jetzt damit loslegst, solltest Du noch auf gängige Fehler achten, die deine Online-Präsenz beeinträchtigen können. Hier sind einige Fehler, die bei der Erstellung eines Product Design-Portfolios vermieden werden sollten:

1. Kunden nicht direkt ansprechen

Die Anforderungen des Kunden spielen im Designprozess eine große Rolle. Wenn Du einem Kunden Entwürfe präsentieren willst, müssen ihn diese sofort überzeugen. Deshalb ist es immer wichtig, in deinem Portfolio nur deine besten Arbeiten zu zeigen! Nur so gibst Du Kunden die Möglichkeit, sich eine Zusammenarbeit mit Dir vorzustellen.

2. Low Quality

Qualität statt Quantität! Dein Portfolio sollte deine Arbeit in bestmöglicher Qualität präsentieren. Qualitativ hochwertige Portfolios präsentieren Designarbeiten, die leichter zu navigieren sind und absolut keine Fehler aufweisen.

3. Überfüllte Portfolios

Designer, die zu viele Arbeiten auf ihrer Website präsentieren, verlieren häufig die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden. Die magische Zahl für viele Designer ist die Drei. Stelle also die drei, maximal fünf, besten Arbeiten vor, damit alles auf dem ersten Blick bewertet werden kann und du dich somit von anderen Wettbewerbern abhebst.

4. Skillset passt nicht zum Product

Entwirf lediglich Kundenprojekte, die perfekt zu deinen Fähigkeiten passen. Wenn Du Kunden außerhalb deines Fachgebiets ein Design präsentieren willst, dann versuche nur Entwürfe anzubieten, die auf deren corporate Design zugeschnitten sind. Andernfalls verschwendest Du deine Zeit und die des Kunden, sollten eure Interessen nicht kompatibel sein.

Wenn Du eine Portfolio-Website erstellst, achte darauf, dass alle Links, Seitentitel und sonstigen Informationen korrekt sind. Kaputte Links, Rechtschreibfehler und falsche Portfolio-URLs können die Professionalität und Glaubwürdigkeit deiner Arbeit zunichtemachen.


Fazit

👩‍🎨
Ein gutes Portfolio ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen UX/UI-Designer. Ein Portfolio, das deine besten Arbeiten zeigt, hilft dabei, Designaufträge, Kunden und Kooperationen zu bekommen. Befolge die oben genannten Tipps für Product Design-Portfolios und lasse es von jemandem prüfen, bevor Du es abschickst, um einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen!